Infektionsdiagnostik

Zeckensaison 2019: Diagnostik von FSME, Lyme-Borreliose und Neuroborreliose

Das Risiko für eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Infektion ist vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen vorhanden. Seit Januar kommen nun 5 neue Risikogebiete hinzu. Somit sind 161 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete definiert.

Es wurden auch in Bundesländern ohne FSME-Risikogebiete vereinzelt FSME-Erkrankungen beobachtet, so dass besonders während der Zeckensaison bei entsprechender Symptomatik überall in Deutschland differentialdiagnostisch an FSME gedacht werden sollte.

Zur diagnostischen Abklärung stehen Ihnen FSME-Virus-spezifische IgG- und IgM-Antikörper und molekulardiagnostische Nachweisverfahren zur Verfügung.

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Bei einer Lyme-Borreliose erfolgt die Bestimmung der IgG- und IgM-Antikörper gegen Borrelien mittels ELISA. Ein positiver Testausfall wird durch einen Immunoblot bestätigt.

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Die Labordiagnose einer Neuroborreliose ist allein durch die Bestimmung der Antikörper im Serum nicht möglich. Sie erfordert den Nachweis einer spezifischen intrathekalen Antikörpersynthese im ZNS durch Untersuchung eines Liquor-Serum-Paares. Als neuer Frühmarker zur Diagnostik einer akuten Neuroborreliose steht Ihnen zusätzlich das Chemokin CXCL13 im Liquor zur Verfügung.

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Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:
infektionsdiagnostik@limbachgruppe.com

 

News Archiv

Aktuelles

Nierendiagnostik
Dickkopf 3 identifiziert Patienten mit Risiko eines postoperativen Nierenversagens 30.07.2019

Die Arbeitsgruppe von Dr. Dr. Timo Speer und Prof. Dr. Danilo Fliser veröffentlichte in „The Lancet“ eine wegweisende Studie, die zeigt, dass die präoperative Bestimmung von Dickkopf 3 (DKK3) im Urin sicher erlaubt, die Patienten zu erkennen, die nach der Operation ein akutes Nierenversagen entwickeln.

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Gynäkologie, Onkologische Diagnostik
Beschluss des G-BA zur Zervixkarzinomfrüherkennung 01.07.2019

Der Gemeinsame Bundes­ausschuss (G-BA) hat beschlossen, in Zukunft zur Zervix­karzinom­früh­erkennung den HPV-Nachweis als Routine­diagnostik aufzunehmen und die Screening­intervalle zu ändern. Der Beschluss tritt zum 01. Juli 2019 in Kraft.

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Gynäkologie, Infektionsdiagnostik
G-BA streicht Screening auf asymptomatische Bakteriurie im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien 24.06.2019

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat folgende wichtige Änderung der Mutterschafts-Richtlinien beschlossen: Eine regelhafte Urinuntersuchung auf asymptomatische Bakteriurie bei allen Schwangeren wird nicht empfohlen.

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