Therapeutic Drug Monitoring

Therapiemonitoring von monoklonalen Antikörpern

Bei den therapeutisch eingesetzten monoklonalen Antikörpern gibt es mittlerweile mehr als 100 unterschiedliche Biologicals auf dem Markt. Das Behandlungsspektrum reicht von chronischen Erkrankungen wie Rheuma, multipler Sklerose, Psoriasis und Osteoporose über inflammatorische Darmerkrankungen bis zur Onkologie. 

Die Wirkungsweise solcher monoklonalen Antikörper besteht in der selektiven Hemmung von pathogenetisch relevanten Zielstrukturen. Während der Therapie sind regelmäßige Laborkontrollen (Blutbild, Leber-, Nierenfunktionswerte) vorzunehmen. Neben der Dosisanpassung bei Unter- bzw. Überdosierung spielt auch das Erkennen von sogenannten „Anti-Drug-Antikörpern (ADA)“ eine wichtige Rolle.

Da monoklonale Antikörper von dem Immunsystem erkannt werden können, ist die Bildung von patienteneigenen ADAs möglich, welche in der Regel den Therapieeffekt deutlich mindern. Dies ist Folge einer Komplexbildung von Wirkstoff und ADA, welche die Konzentration an freiem, biologisch aktivem Wirkstoff vermindert, aber auch den Abbau beschleunigt und damit die biologische Halbwertszeit der Wirksubstanz deutlich verkürzt.

Neben kommerziell verfügbaren ELISA Test-Kits werden in der Limbach Gruppe auch Massenspektrometrie-basierte Referenzmethoden für die Konzentrationsbestimmung von monoklonalen Antikörpern und gebildeten ADA aus klinischem Material entwickelt und angeboten.


Zum Download-PDF monoklonale Antikörper

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:
Prof. Dr. med. Peter Findeisen, Dr. Rupert Schreiner: tdm@limbachgruppe.com

 

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Aktuelles

Nierendiagnostik
Dickkopf 3 identifiziert Patienten mit Risiko eines postoperativen Nierenversagens 30.07.2019

Die Arbeitsgruppe von Dr. Dr. Timo Speer und Prof. Dr. Danilo Fliser veröffentlichte in „The Lancet“ eine wegweisende Studie, die zeigt, dass die präoperative Bestimmung von Dickkopf 3 (DKK3) im Urin sicher erlaubt, die Patienten zu erkennen, die nach der Operation ein akutes Nierenversagen entwickeln.

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Gynäkologie, Onkologische Diagnostik
Beschluss des G-BA zur Zervixkarzinomfrüherkennung 01.07.2019

Der Gemeinsame Bundes­ausschuss (G-BA) hat beschlossen, in Zukunft zur Zervix­karzinom­früh­erkennung den HPV-Nachweis als Routine­diagnostik aufzunehmen und die Screening­intervalle zu ändern. Der Beschluss tritt zum 01. Juli 2019 in Kraft.

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Gynäkologie, Infektionsdiagnostik
G-BA streicht Screening auf asymptomatische Bakteriurie im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien 24.06.2019

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat folgende wichtige Änderung der Mutterschafts-Richtlinien beschlossen: Eine regelhafte Urinuntersuchung auf asymptomatische Bakteriurie bei allen Schwangeren wird nicht empfohlen.

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