Gynäkologie, Onkologische Diagnostik

Beschluss des G-BA zur Zervixkarzinomfrüherkennung

Der Gemeinsame Bundes­ausschuss (G-BA) hat beschlossen, in Zukunft zur Zervix­karzinom­früh­erkennung den HPV-Nachweis als Routine­diagnostik aufzunehmen und die Screening­intervalle zu ändern. Der Beschluss tritt zum 01. Juli 2019 in Kraft.

Im Rahmen der Weiter­ent­wicklung der organisierten Krebs­früh­erkennungs­programme hat der G-BA im November 2018 ein aktualisiertes organisiertes Programm zur Früh­erkennung von Gebär­mutter­hals­krebs beschlossen.

Mit dem Start des organisierten Früh­erkennungs­programms ergeben sich ab dem 01.01.2020 zwei wesentliche Änderungen gegenüber den bisherigen Früh­erkennungs­leistungen. Frauen zwischen dem 20. und dem 65. Lebensjahr werden alle 5 Jahre von ihrer Kranken­kasse direkt zur Teil­nahme am Früh­erkennungs­programm eingeladen und in einem Informations­schreiben über Nutzen und Risiken aufgeklärt.

Die zweite Anpassung betrifft den Leistungs­umfang sowie die Untersuchungs­intervalle in Abhängigkeit vom Alter. Frauen zwischen 20 und 34 Jahren können weiterhin einmal jährlich eine zytologische Untersuchung wahrnehmen. Frauen ab dem Alter von 35 Jahren werden alle drei Jahre eine Kombinations­untersuchung, bestehend aus einer zytologischen Untersuchung und dem HPV-Test, angeboten.

Das Programm hat wie bisher keine obere Alters­beschränkung.

Aktuelles

Gynäkologie, Onkologische Diagnostik
Beschluss des G-BA zur Zervixkarzinomfrüherkennung 01.07.2019

Der Gemeinsame Bundes­ausschuss (G-BA) hat beschlossen, in Zukunft zur Zervix­karzinom­früh­erkennung den HPV-Nachweis als Routine­diagnostik aufzunehmen und die Screening­intervalle zu ändern. Der Beschluss tritt zum 01. Juli 2019 in Kraft.

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Gynäkologie, Infektionsdiagnostik
G-BA streicht Screening auf asymptomatische Bakteriurie im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien 24.06.2019

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat folgende wichtige Änderung der Mutterschafts-Richtlinien beschlossen: Eine regelhafte Urinuntersuchung auf asymptomatische Bakteriurie bei allen Schwangeren wird nicht empfohlen.

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Allgemein-medizinische Themen
Biotin-Interferenz bei immunologischen Untersuchungen 18.06.2019

Biotin (auch Vitamin B7 oder H genannt) wird häufig - auch in hohen Dosen - als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, therapeutisch in Dosen von 300mg/d auch zur Behandlung der Multiplen Sklerose.

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